NEUE VERSORGUNGSFORMEN:
Kürzlich endete die Frist für die Einreichung von Anträgen für den Bereich „Neue Versorgungsformen“ (themenspezifisch und themenoffen). Im Bereich der Neuen Versorgungsformen sind laut G-BA insgesamt 73 Anträge eingegangen. Davon gingen 45 Anträge im themenspezifischen Bereich ein:

(Geschäftsbereich Sozialmedizin und Rehabilitation, Bereich Reha-Wissenschaften) zur

Einreichung von Forschungsvorhaben, die sich mit möglichen Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie auf das System der Rehabilitation

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Die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Viruserkrankung COVID-19 beschäftigt Deutschland und die Welt. Über die direkten gesundheitlichen Folgen einer Infektion hinaus entstehen zunehmend Probleme in Verbindung mit den angewandten Eindämmungsmaßnahmen, wie z.B. Ausgangs- oder Kontaktsperren. Die politischen Entscheidungen, die dazu aktuell getroffen werden müssen, sind komplex und finden in einem dynamischen Umfeld statt, dass durch Unsicherheit und einem Mangel an Informationen geprägt ist.

Das Kompetenznetz Public Health zu COVID-19, das sich Anfang April 2020 gegründet hat, setzt genau hier an: „Ziel ist es, schnell sowie flexibel interdisziplinäre Expertise zu COVID-19 für die aktuelle Diskussion und Entscheidungsfindung zur Verfügung zu stellen. Dafür werden wissenschaftliche Erkenntnisse zusammengestellt, aufbereitet und in möglichst leicht verständlicher Form verbreitet. Je nach Thema und Zielgruppe nutzen wir unterschiedliche Formate wie z.B. Stellungnahmen, Paper, Methodensammlung.“ [Webseite des Kompetenznetzes]

Abschlussberichte der ersten fünf beendeten Projekte im Bereich der Versorgungsforschung liegen vor. Die Abschlussberichte sind bereits mit Beschlusstexten des Innovationsausschusses versehen.

Die Projekte finden Sie hier, wenn Sie im Status „beendet“ auswählen: https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/versorgungsforschung/

Aufgrund der aktuellen Situation wird die Veranstaltung vom 11. Juni 2020 auf den 8. Dezember 2020 verschoben.

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Im Dezember 2019 und Januar 2020 haben wir eine Mitgliederbefragung durchgeführt. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle teilnehmenden Institutionen. Wir haben wertvolle Rückmeldungen von Ihnen erhalten.

Die Antworten zeigen, dass ...

Der gemeinsame Kongress der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) findet am 21. und 22. September 2020 in Hamburg statt.

Bis zum 30. April 2020 können Sie Beiträge unter https://dgmp-dgms-2020.de/abstracts/ einreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Kongresswebseite.

Der für ursprünglich 29.04.2020 geplante CHCHR Nachwuchstag am UKE entfällt.

Der nächste Nachwuchstag findet im Frühjahr 2021 statt.

Hamburg/Berlin, 10.03.2020 – Der Verband der Ersatzkassen (vdek) lässt bei seinem diesjährigen Zukunftspreis der Phantasie der Bewerber freien Lauf. Unter dem Motto „Zukunftswerkstatt Gesundheitswesen“ sind alle guten Ideen, Denkanstöße, Projekte und Konzepte für eine zukunftsfähige und praxisnahe Gesundheitsversorgung gesucht. Das kann ein bestehendes Best-Practice-Projekt aus dem Bereich Prävention sein, eine innovative Idee für die Digitalisierung in der ambulanten Pflege oder eine wissenschaftliche Untersuchung zur Reform von Gesundheitsberufen. Willkommen sind alle Ansätze, die die Versorgung verbessern, insbesondere mit dem Blick auf eine älter werdende Gesellschaft.

Für die besten Einreichungen ist ein Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro ausgelobt.

Frist: 19. April 2020

Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular zum vdek-Zukunftspreis 2020 gibt es unter: https://www.vdek.com/ueber_uns/vdek-zukunftspreis/2020.html.

das BMG schreibt die „Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Öffentlichem Gesundheitsdienst und Public-Health-Forschung“ aus:

https://www.forschung-bundesgesundheitsministerium.de/foerderung/bekanntmachungen/oegd-ph

Frist: 4. Mai 2020

„Die digitale Vernetzung von Forschung und Versorgung bietet große Potentiale für eine intelligente Medizin und kann die Qualität der Behandlungsergebnisse und Patientensicherheit erhöhen. Mit dem 2015 veröffentlichten modularen Förderkonzept „Medizininformatik“ will das BMBF einen wichtigen Beitrag leisten, um die Chancen der Digitalisierung für die Medizin zu nutzen. In der aktuellen Aufbau- und Vernetzungsphase der Medizininformatik-Initiative werden technische und strukturelle Lösungen entwickelt, um zunächst Forschungs- und Versorgungsdaten der Universitätskliniken zusammenzuführen und einer automatisierten Analyse zugänglich zu machen (https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/medizininformatik.php).“

Hier geht es zur detaillierten Ausschreibung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2871.html

die europäische Initiative „A Healthy Diet for a Healthy Life“, an der ebenfalls das BMBF beteiligt ist, hat folgende Ausschreibung veröffentlicht:

Prevention of unhealthy weight gain and obesity during crucial phases throughout the lifespan (PREPHOBES)

https://healthydietforhealthylife.eu/index.php/call-activities/calls/98-calls-site-restyling/588-hdhl-intimic-2020?jjj=1582878531619

Fristen sind wie folgt:
January 27, 2020: Launch of the call
April 3, 2020: Submission deadline pre-proposals
May 29, 2020: Communication selection pre-proposals
July 10, 2020: Submission deadline full proposals
October 2020: Announcement of the results
November 2020 – April 2021: Start projects
Spring 2021: Research projects‘ joint kick-off meeting

In dem Forschungsprojekt „Gesundheitskompetente Gesundheitsorganisationen in der Hamburger Region“ wird ein neuer Mitarbeiter/ eine neue Mitarbeiterin gesucht.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und widmet sich der Entwicklung und Evaluation eines Kriterienkataloges für gesundheitskompetente Organisationen im Gesundheitswesen. Gesundheitskompetente Organisationen machen es Menschen möglich, Informationen und Dienstleistungen zu finden, zu verstehen und zu verwenden, um sich um ihre Gesundheit zu kümmern. Das Projekt soll die Gestaltung eines nutzerfreundlichen und gesundheitskompetenten Gesundheitssystems in Hamburg fördern.

Das Projekt findet im Rahmen der zweiten Förderphase von HAM-NET statt (2020-23).

Hier geht es zur detaillierten Ausschreibung.

das BMBF schreibt die Förderung klinischer Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung aus:

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2859.html

Frist ist der 25. Mai 2020

„Kommunikation in der Gesundheitsversorgung – Alte und neue Herausforderung in Zeiten der Digitalisierung“. Das ist der Titel des diesjährigen HAM-NET Symposiums, zu dem wir Sie ganz herzlich einladen. Die Veranstaltung findet am 11. Juni 2020 am UKE im Erikahaus statt. Es erwarten Sie spannende Vorträge, praxisnahe Projekte und interessante Diskussionen. Das Programm ist ab sofort hier zu finden – die Anmeldung ist nun eröffnet.

Die Anmeldefrist endet am 15. Mai 2020.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Das Digitale Versorgung Gesetz sieht Neuerungen bei den Ausschreibungsverfahren des Innovationsfonds ab 2020 vor.

Unter anderem wird der bisherige Expertenausschuss durch einen Expertenpool ersetzt.

In der aktuellen Pressemitteilung heißt es dazu: „Wesentliche Aufgabe der Mitglieder des Expertenpools wird die Begutachtung von Förderanträgen und die Abgabe einer Empfehlung zur Förderentscheidung an den Innovationsausschuss sein.

Das Vorschlagsverfahren wird durch eine Bekanntmachung eingeleitet. Akteure des Gesundheitswesens, die nicht dem Innovationsausschuss angehören, insbesondere Verbände ärztlicher und nichtärztlicher Leistungserbringer, Verbände der Krankenhäuser, Verbände der Krankenkassen, Wissenschaftsverbände, universitäre und nicht universitäre Forschungseinrichtungen sowie Patientenorganisationen, können innerhalb einer festgesetzten Frist Vorschläge für Mitglieder des Expertenpools einreichen. Ein Selbstvorschlag eines Interessenten ist ebenfalls möglich, sofern dem Vorschlag mindestens eine Referenz eines Akteurs des Gesundheitswesens beigefügt wird. Zudem haben die Mitglieder des Innovationsausschusses ein Vorschlagsrecht. Der jeweilige Benennungszeitraum beträgt zwei Jahre. Eine Wiederbenennung ist möglich.“ Frist ist der 17.3.20. Hier geht es zur Pressemitteilung.

 

Des Weiteren ist vorgesehen, dass ab sofort Vorschläge für Ausschreibungsthemen und –Kriterien durch die Gesundheitsakteure gemacht werden können.

„Akteure des Gesundheitswesens, die nicht dem Innovationsausschuss angehören, haben nun die Möglichkeit, Vorschläge für Themen und Kriterien zur Förderung von neuen Versorgungsformen, der Versorgungsforschung und der Evaluation von Richtlinien des G-BA einzubringen. […]  Mit dem neuen vorgeschalteten Konsultationsverfahren soll sichergestellt werden, dass bei der Identifikation von Themen eine systematische Berücksichtigung von Erfahrungen von Institutionen und Expertinnen und Experten erfolgt, die nicht dem Innovationsausschuss angehören.“ Frist für die Nennung ist der 15.4.20. Hier geht es zur Pressemitteilung.

Aktuelle Termine

05. Okt 2022

21. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung

Versorgungsforschung - Nutzen für die klinische Praxis Potentiale und Perspektiven. 

In Potsdam.

zur Kongresswebseite

09. Nov 2022

15th European Public Health Conference Berlin 2022

"Strengthening health systems: improving population health and being prepared for the unexpected"
https://ephconference.eu/Berlin-2022-290

Das Netzwerk hat zurzeit folgende Mitglieder:

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